UNSER KLEINES DAHEIM

Tiny DaHome

- Ein Haus, das sich unseren Lebensentwürfen anpasst -


Wir freuen uns, euch endlich zu unserer ersten Veranstaltung dieses Jahr einladen zu können. Nähere Infos dazu findet ihr unten. Bitte meldet euch vorab per Mail an, dann können wir einschätzen, wie viele BesucherInnen kommen. Die Anfahrtsbeschreibung schicken wir euch dann ebenfalls per Mail ;-)
Wann: Samstag, 18. Juli ab 14 Uhr
Wo: München Pasing Gleisdreieck, genauere Wegbeschreibung erhaltet ihr per Mail nach eurer Anmeldung
Was: kleiner Flohmarkt von Jonas und Felicia & die Möglichkeit, unser Tiny Pop Up Projekt zu besichtigen und sich auszutauschen
Wie: Bitte Anmeldung per Mail an f.rief@gmx.de , damit wir Besucherzahl abschätzen können
Corona: Bitte Mundschutz zur Hand haben, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Es gibt eine max. Besucheranzahl
Anfahrt: Bitte falls möglich mit ÖV oder Rad, es sind kaum Parkplätze vorhanden
(Entfällt bei Starkregen/Gewitter)

 Tiny-Pop-Up-Projekt München

- Ökologisches und innovatives Leben in der Stadt -

 

 

 

Die Tiny Houses „Mission Winzig“ und  „Tiny-DaHome“ bilden momentan das Tiny-Pop-Up-Projekt in München. Bestehend aus diesen zwei Tiny Houses soll das erste Tiny-Pop-Up-Projekt ein Vorreiter für ökologisches und innovatives Leben auf temporären, nachverdichteten oder nicht genutzten Flächen in der Stadt sein. Ziel ist es, an verschiedensten Orten Tiny-Pop-Up-Projekte mit ca. 1-5 mobilien Kleinwohnformen möglich zu machen und so für einen umweltbewussten Lebensstil zu sensibilisieren.

 

Uns ist es wichtig, gezielt Vertreter aus Politik und Stadtplanung einzuladen, damit sie sich ein Bild dieser Kleinwohnform machen können. Außerdem sollen Tiny-Pop-Ups Begegnungsorte im Viertel sein, die Themen rund um Ressourcenschonung, erneuerbare Energien und Minimalismus erlebbar machen - für Schulklassen genauso wie für die Nachbarn. Dies soll ein Bewusstsein für eine ökologische Lebensweise in die breite Masse tragen und soziale Normen schaffen.

 

Tiny Houses stellen einen (von vielen nötigen) Lösungsansätzen dar, den Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu entschärfen. Möglichkeiten sind hier z.B. Zwischennutzungen und Nachverdichtungen auf ungenutzen und zu kleinen (Brach)Flächen, Hinterhöfen, Privatgärten, Parkplätzen oder Flachdächern. Es geht nicht darum, das Hochhaus zu ersetzen, sondern potenzielle Wohnflächen nicht ungenutzt zu lassen.  

 

Kleinwohnformen fördern einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Lebensstil, der CO2-Fußabdruck reduziert sich um mehr als 45%. Außerdem werden keine Böden versiegelt, und es wird mit ökologischen Materialien gebaut und auf Beton verzichtet. Zusätzlich sinkt der Primärenergiebedarf pro Person erheblich.

 

Auch deshalb wollen wir langfristig erreichen, dass es möglich ist, in einer Kleinwohnform ohne rechtliche Hürden und teure Genehmigungsverfahren zu wohnen. Das Wohnrecht braucht ein Update, um diese moderne, nachhaltige Wohnform möglich zu machen. Wir sind der Meinung, wenn es die Politik mit der Förderung eines ökologischen Lebensstils ernst meint (Beispiel Debatte CO² Steuer), darf sie Menschen, die freiwillig einen nachhaltigeren Lebensstil wählen, nicht weiter Steine in den Weg legen. Denn souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht (Niko Paech).

 

(leider haben wir derzeit keinen Platz für weitere Kleinwohnformen auf unserer Projektfläche)

 

Wir freuen uns über jede Unterstützung! Rückmeldungen und Ideen bitte an:

Felicia Rief

f.rief@gmx.de

 

Warum ein Tiny House?!

  • weil das Sein weniger Haben braucht als man denkt
  • weniger Wohnfläche = geringerer ökologischer Fußabdruck
  • Statement im aktuellen Mietwahnsinn
  • mobil sein ist sexy ;-)

Was ein Tiny House nicht sein sollte..

  • Rückzugsort in der freien Natur, der Zersiedelung fördert und unsere Flora und Fauna letztendlich zerstören würde
  • Zweitwohnung oder Ferienwohnung im "Grünen" als zusätzlichen Luxus. Dies heizt den Ressourcenverbrauch nur noch weiter an